Heinz Hänni, was verbindet die Stiftung Serena mit der Concara Gruppe?
Die Stiftung Serena ist die Nachfolgeorganisation des Vereins für das Alter der Stadt Bern. Der Verein führte früher nebst ambulanten Dienstleistungen (z. B. Mahlzeitendienst, Sozialberatung) auch mehrere Pflegeheime in der Stadt Bern.1995 übertrug der Verein den Betrieb der Heime an die neu gegründete Organisation Domicil. Ziel war es, eine professionelle Führung der Häuser sicherzustellen. Seither hat der Verein – bzw. ab 2017 die Stiftung Serena – Domicil eng begleitet und die Entwicklung als Aktionärin und innerhalb des Verwaltungsrats massgeblich unterstützt. Die Stiftung Serena ist zudem Besitzerin von sechs Pflegeheimen, die sie an Domicil vermietet.
Wo sehen Sie den grössten gemeinsamen Nutzen, den die beiden Institutionen der Gesellschaft bieten?
Für beide Organisationen steht das Wohl älterer Menschen im Vordergrund. Seniorinnen und Senioren sollen ihren Alltag in Würde und bei guter Lebensqualität gestalten können. Concara verfolgt mit dem Betrieb von Pflegeheimen damit ein wichtiges Teilziel von Serena. Daneben stellt die Stiftung altersgerechte Wohnungen zur Verfügung und unterstützt ambulante Dienstleistungen, so beispielsweise den Mahlzeitendienst von Domicil.
Jörg Rohn, was macht für Sie die Verbindung mit der Serena Stiftung besonders?
Die Vision von Concara ist es, unseren Kundinnen und Kunden eine integrierte Versorgung anzubieten – ein Gesamtangebot aus einer Hand. Bei der Umsetzung dieses Ziels erfahre ich starke Unterstützung von unserer grössten Aktionärin, der Stiftung Serena. Sie investiert vor allem im stationären Bereich und ermöglicht es uns dadurch, unseren Bewohnenden an attraktiven Standorten ein qualitativ hochwertiges Angebot bereitzustellen. Uns verbindet zudem unsere Gemeinnützigkeit: Wir teilen gemeinsame Werte und stellen das Wohl unserer Bewohnerinnen und Bewohner sowie unserer Mitarbeitenden an erste Stelle. Die erwirtschafteten Mittel kommen primär ihnen zugute. Das unterscheidet uns von vielen Mitbewerbenden und stärkt unsere Wettbewerbsposition deutlich.
Worauf freuen Sie sich in der zukünftigen Zusammenarbeit am meisten?
Wir befinden uns in einer herausfordernden und anspruchsvollen Situation: Es gilt, unsere Angebotsstruktur im Hinblick auf die integrierte Versorgung neu zu definieren. Gleichzeitig wollen wir unsere Attraktivität als Arbeitgeberin für unsere Mitarbeitenden weiter steigern und Nachhaltigkeit vorleben und umsetzen – dazu gehören auch die finanziellen Ergebnisse. Ich schätze es, dass wir dabei auf das breite Netzwerk und die Fachkompetenz der Serena Stiftung zählen dürfen. Ich freue mich auf weiterhin spannende und anregende Diskussionen sowie auf den Austausch zu all diesen Themenbereichen.
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